Firmensitz Radio-Fernsehen Langkau, Rathausstr. 37

Die Firma Elektroakustik Neuenhagen wurde 1956 als „Radio-Fernsehen Langkau“ von Elektroingenieur Harro Langkau gegründet.

In den 50er Jahren war das wichtigste Geschäftsfeld die Reparatur von Radio- und Fernsehgeräten.

Der Fachbereich Elektroakustik/Beschallungstechnik entwickelte sich seit Anfang der 60er Jahre als eigenständige Abteilung unter der Leitung von Dieter Krüger zu einer immer stärkeren Säule des Unternehmens.

Bereits in den 60er Jahren wurden in großen Einrichtungen, wie dem Friedrichstadtpalast Berlin oder dem Landestheater Dessau, Beschallungsanlagen und Tonstudiotechnik installiert.

Tonzeilen im Freilufttest Mitte der 60er Jahre

Neben Aufträgen in der damaligen DDR wurden Auslandsaufträge in Warschau, Prag, Sofia, Varna und Budapest realisiert.

Auch die Betreuung von Veranstaltungen, wie z.B. bei Hazy-Osterwald-Konzerten, wurde ein wichtiger Teilbereich.

1972 wurde die Firma „Radio-Fernsehen Langkau“ in eine „Produktionsgenossenschaft des Handwerks“ (PGH) umgewandelt.

Die Geschäftsfelder waren nach wie vor Reparatur von Geräten der Unterhaltungselektronik, sowie die Planung und Realisierung von Beschallungsanlagen.

ELA-Anlage Zeiss Großplanetarium Berlin-Thälmannpark

In den 80er Jahren wurden zunehmend größere Vorhaben im Berliner Raum und der damaligen DDR verwirklicht.

So zum Beispiel die Tonanlage und die Inspizientenanlage der Deutschen Staatsoper Berlin, die Beschallungsanlage im Zeiss-Großplanetarium Berlin-Thälmannpark oder die Stadthallen in Suhl, Chemnitz und Weimar.

Nach der friedlichen Revolution 1989 gliederte sich der Bereich Unterhaltungselektronik aus.

Der Unternehmensteil Elektroakustik wurde Anfang 1992 vom damaligen Geschäftsführer Dieter Krüger in „Elektroakustik Neuenhagen GmbH“ umgewandelt.

Tonstudio im FEZ Berlin

Seit den 90er Jahren wuchs der Wirkungskreis im Bereich Installation stetig an.

So wurde unter anderem im FEZ Berlin, im Berliner Dom, im Volkstheater Rostock und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt Beschallungs- und/oder Inspiziententechnik installiert.

Nach der Jahrtausendwende wurde der Kundenkreis zunehmend auch überregional erweitert und im Raum Berlin/Brandenburg vermehrt große Projekte in Theatern, Kirchen und Sportstätten verwirklicht.
 
LWL-Patchfeld in der Philharmonie Berlin
So zählen beispielsweise das Kasseler Ständehaus, die Berliner Philharmonie und die Galopprennbahn Hoppegarten mittlerweile zum festen Kundenstamm.
 
Darüber hinaus werden viele traditionsreiche Spielstätten und kulturelle Einrichtungen regelmäßig von uns mit ton- und medientechnischem Equipment beliefert und technisch betreut.
 

Im ersten Quartal 2009 erwarben Thomas Lunacek und Martin Renning als Gesellschafter das Unternehmen und übernahmen die Geschäftsführung.